G E M E I N S C H A F T S G R A B A N L A G E N

Durch die wachsende Auflösung traditioneller Bindungen und die Mobilität der Menschen verändern sich auch die Wünsche und Ansprüche an eine Erinnerungsstätte. Neben alternativen Angeboten wie See,- Luft und Waldbestattung ist es notwendig, über Alternativen vor Ort auf unseren Friedhöfen nachzudenken.
Eine sinnliche Alternative zu den sich schnell verbreitenden Urnenwänden ist die Gemeinschaftsgrabanlage. Diese bietet Raum für eine Bestattung der Urne in der Erde und die Möglichkeit der aktiven Grabnutzung: einen Ort für ein persönliches Grabzeichen, einen eigenen Platz zum Ablegen von Blumen oder Entzünden einer Kerze. Zudem können die Hinterbliebenen durch eine geregelte Grabpflege von der individuellen Pflege entlastet werden.

Wenn Sie Interesse an der Entwicklung und Ausführung eines Konzeptes für eine Gemeinschaftsgrabanlage auf Ihrem Friedhof haben, sprechen Sie mich gerne persönlich an.

Referenzen
Projekte der Gruppe Gestalter 21 auf verschiedenen Gartenschauen:
signum
  Heidenheim 2006
Lebensringe - Grabstätten am Baum Bad Rappenau 2008, Entwurf von Jochen Herzog
Himmelsweg Neu-Ulm 2008
Lebensfluss Rechberghausen 2009
laufendes Projekt Villingen Schwenningen 2010

realisierte Projekte nach einem Entwurf von Jochen Herzog
Stuttgart Gemeinschaftsgrabanlage trottwar e.V. , Hauptfriedhof   
Karlsruhe Gemeinschaftsgrab Lebensringe auf dem Friedhof in Durlach aufgestellt wurde der Prototyp
aus Bad Rappenau, einzelne Steine gestaltet durch Mitglieder der Gestalter 21
Kirchheim-Lindorf
Gemeinschaftsgrabanlage
Kirchheim-Nabern Urnengemeinschaftsgrab
Kirchheim Gemeinschaftsgrab Lebensringe auf dem Waldfriedhof Kirchheim
Kirchheim Gemeinschaftsstelen für Urnenrasengräber auf den Friedhöfen in Ötlingen, Jesingen, dem Waldfriedhof und dem Alten Friedhof


 
Presse
_ Grabanlage für Trott-war-Verkäufer, Andenkenbewahrer >als PDF
_ Steinmetz gestaltet Grabmal für Trott-war  >als PDF

_ Urnengemeinschaftsgrab ist fertig  >als PDF
_ Allternativer Grabhügel auf der Gartenschau >als PDF


Texte
Gemeinschaftsgrab des Vereins Trott-war e.V auf dem Hauptfriedhof in Stuttgart
Die Grabanlage ist für insgesamt 32 Urnenbeisetzungen vorgesehen, die Größe der Anlage erweitert sich mit der Anzahl der Beisetzungen. Für jeweils vier Personen steht ein würfelförmiger Stein aus heimischem Jura, dessen vier Seitenflächen beschriftet werden. Auf der oberen Seite sind reliefartig konzentrische Kreise eingearbeitet, die sich über die Fläche hinaus ausbreiten und die Gemeinschaft symbolisieren.
Das Grab wird von einem Gärtner gepflegt.

Gräber am Baum: "Lebensringe" auf dem Waldfriedhof in Kirchheim unter Teck

In der Baumanlage sind 25 Urnenbeisetzungen vorgesehen, die kreisförmig um den Baum vorgenommen werden. Für die beigesetzten Urnen können die um den Baum kreisenden, liegenden Grabzeichen aus Stein oder Holz verschiedenartig beschritet und gestaltet werden.
Das Grab wird nicht bepflanzt, die Grabzeichen liegen eingebettet in eine Waldwiese.

Urnengemeinschaftsgrab im Kirchheim unter Teck - Lindorf

Ein grab zur Bestattung von zwölf Urnen.
Um einen aus heimischem Jura in drei Teilen gefertigten Gedenkstein, der als Symbol für die Dreieinigkeit steht, wird für jede der beigesetzten Urnen ein würfelförmiger Stein aufgestellt. Dieser kann in Schrift und Form persönlich gestaltet werden. In der Anordnung der Steine wpiegelt sich die Form des Gedenksteines wider.
Das Gemeinschaftsgrab wird von einem Gärtner gepflegt. Den Platz vor den Grabsteinen können Hinterbliebene für persönliche Rituale nutzen, zum Beispiel um mitgebrachte Blumen abzulegen, ein Grablicht zu entzünden oder ähnliches.

Urnengemeinschaftsgrab in Kirchheim unter Teck - Nabern
Bei diesem Grab sind 16 Urnenbeisetzungen vorgesehen. Vor der Friedhofsmauer ist der Gedenkstein in Form zweier sehr stark stilisierter Hände aus heimischem Jura aufgestellt. Die Hände und der Raum, den sie formen, ist ein Ausdruck für ein Gefühl von Halt.
Vor diesem Stein werden in Form eines Halbkreises zu jeder der beigesetzten Urnen würfelförmige Steine aufgestellt. Diese werden in Form und Schrift persönlich gestaltet. Durch die bogenförmige Anordnung der Grabstellen ist zu jeder ein Zugang vom Weg aus möglich.
Die Grabanlage wird von einem Gärtner gepflegt.

Gemeinschaftsgrab für Urnen oder Familien-Erdgrab "aus dem Leben"
Dauerausstellung "Aspekte" auf dem Hauptfriedhof Karlsruhe

Dieses Grab ist vorgesehen zur Beisetzung von 12 Urnen oder 4 Särgen. Auf dem dreiteiligen Denkmal aus heimischem Jura, das aus einem einzigen Stück entstanden ist, können Namen und Texte angebracht werden.
Alle Denkmale der Ausstellung werden mit der Grabfläche verkauft.
Das Grab wird von einem Gärtner gepflegt.